Stellst Du Dir vielleicht gerade die Frage “Für was brauche ich denn einen Finanzcoach?” oder “Was macht so ein Finanzcoach überhaupt?”

Ganz einfach: Ich versuche mit Dir gemeinsam herauszufinden, weshalb Du z.B. immer wieder die gleichen Anlagefehler begehst und so schmerzliche Verluste erleidest. Häufig weißt Du es sogar (in der Theorie), wie es geht, kannst  aber trotzdem Dein Verhalten nicht ändern.

Der Grund hat mit Deinem Unterbewusstsein zu tun und wie Du seit Kindesalter gelernt hast, mit dem Thema “Finanzen” umzugehen.

Genau hier setzt mein Coaching an. Durch gezielte „Gedankenschubser“ unterstütze ich Dich, Dein Anlageverhalten positiv zu verändern.

Ein Beispiel aus der Praxis

Immer wieder höre ich von Anlegern, die Ihre Entscheidungen selbst treffen, die Aussage “Mir macht das Geldanlegen gar keinen Spass mehr, da fast alle meine Aktien im Minus sind; teilweise sogar bis zu einem Totalverlust.”.

Kommt Dir das bekannt vor?

Weisst Du, wie ich auf solche Aussagen reagiere? Ich mache mit den Menschen ein Gedankenspiel. Ich verrate es Dir hier und jetzt. Also wenn Du Lust hast, mach einfach mit:

  • Haben Sie bei sich zu Hause einen Garten? Wenn nicht, dann stellen Sie es einfach mal bildlich vor.
  • Und nun stellen Sie sich vor, wie Sie an einem traumhaft sonnigen Samstag Morgen in Ihren Garten gehen und Ihr wunderschönes Rosenbeet bewundern. Ihnen geht das Herz dabei auf und Sie haben richtig Freude dabei.
  • Doch da! Was sehen Sie da? Drei verwelkte Rosen mitten in Ihrem schönen Rosenbeet!
  • Was machen Sie jetzt?

 

Frage an Dich: Was würdest Du machen?

Die allermeisten Menschen antworten darauf: “Na ich würde die verwelkten Rosen natürlich abschneiden”…

Und? War das auch Deine Antwort?

Dann kommt hier meine Antwort: Sehr gut, richtige Entscheidung! Aber warum machst Du in Deinem Depot exakt das Gegenteil????

Finanzcoaching beschäftigt sich mit dem Anleger bzw. der Anlegerin, nicht mit der Auswahl von Anlageprodukten. 

Im Finanzcoaching soll der Coachee ein besseres Verständnis von sich und seiner persönlichen Beziehung zu Geld, Risiko und Finanzen entwickeln. Dieses neue Bewusstsein soll die Grundlage für bessere Entscheidungsfindung und die optimale Umsetzung seiner finanziellen Ziele bilden.“

Eine der Kernaufgaben im Finanzcoaching ist die Entwicklung eines Bewusstseins für die persönliche Beziehung zu Geld und Risiko.

Themen im Finanzcoaching sind Risiko und finanzielle Risikobereitschaft. Die finanzielle Risikobereitschaft ist ein relativ stabiles Persönlichkeitsmerkmal und hat erheblichen Einfluss auf alle finanziellen Entscheidungen.

In Entscheidungsprozessen spielen die Komponenten Ratio, Emotionen und Intuition eine wesentliche Rolle. Der Kunde reflektiert im Finanzcoaching diese Komponenten und gewichtet ihren Einfluss auf seine Entscheidungen. Auf Grundlage dieser Reflexion kann der Kunde ein besseres Verständnis für seine Gefühle und Gedanken in Bezug auf Geld und Risiko entwickeln und dadurch bessere Finanzentscheidungen treffen.

  • Vermittlung von Börsenwissen
  • Empfehlung bzw. Vermittlung von Anlageprodukten
  • Hilfestellung bei Überschuldung
  • Finanzplanung

Grundsätzlich gilt:

Bei Finanzplanungen (inkl. Finanz-, Steuer- und Unternehmensberatung) erfragt der Berater vom Kunden Informationen, auf deren Basis er eine oder mehrere Handlungsempfehlungen gibt.

Beim Finanzcoaching stellt der Coach Fragen, die Denkprozesse anregen sollen. Der Coachee soll sich einer für ihn passenden Lösung selbständig nähern.